Ziele

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Ziele, Träume, Visionen… Wer hat sie nicht. Wir brauchen sie. Sie machen uns aus. Sie treiben uns an.

Anfangs wollen wir Pirat werden, Ritter oder Prinzessin. Später Rockstar, Schauspieler oder Supermodel. Am besten alles zeitgleich. In der Realität angekommen sind wir Bauarbeiter, Anwalt oder Krankenschwester. Vielleicht haben einige auch ihren Kindheitstraum erfüllt.

Beziehen wir das ganze auf’s Laufen wollen wir erstmal einen Schritt vor den anderen setzen. Haben wir das geschafft streben wir nach 5, 10, 20, 40 Kilometern. Wir trainieren auf Sub 50, Sub 2, Sub 4. Schneller und weiter sind die Ziele.

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Meine kleinen Träume sehen ähnlich aus. Hinter einigen steht bereits ein Haken. Am 27.09.2015 kommt in Berlin hoffentlich ein weiterer hinzu. Aber was kommt danach?

Als ich begann mit dem Gedanken zu spielen das Laufen in den Vordergrund zu stellen, war ich sofort fasziniert vom Ultralaufen… Damals unvorstellbare Strecken. Es entstand eine kleine Liste die ich im Kopf gespeichert habe.

Eine Veranstaltung die mir als eine der ersten in’s Auge fiel und von der ich sofort angetan war, ist der “Mauerweglauf”. 100 Meilen in und um Berlin. Verrückt, dachte ich. Dieser Lauf lässt mich nicht mehr los. Irgendwann, ja irgendwann werde ich da an den Start gehen.

Ein weiterer Wettkampf der sich in mein Gedächtnis gefressen hat, sind die “100 km von Leipzig”. Ein 10km Rundkurs, gerade diesen Umstand finde ich spannend und dann noch direkt vor der Haustür. Ein Kombination die mir gefällt. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn man schöne Läufe vor der Tür hat. Der Haken wird auch hier irgendwann dahinter gesetzt.

Und da aller guten Dinge drei sind gibt es da noch eine Sache die mich nicht mehr los lässt, die immer wieder in meine Gedanken springt. Keine Wettkampf, höchsten gegen mich selbst. Ich möchte einmal die Strecke von meiner Heimat (Markranstädt bei Leipzig) und meinem Geburtsort (Freital), dem ich immer noch sehr verbunden bin, laufend bewältigen.

Eine kurze Recherche bei Strava ergab >>>

Karte

Wann hinter diesen drei Dingen ein Haken ist möchte ich im Moment nicht beurteilen. Zu viele Faktoren die momentan unberechenbar sind spielen hier rein. Vielleicht erreiche ich diese niemals, aber sie treiben mich an und lassen mich träumen.

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Ein bekanntes Sprichwort sagt:

“Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum.”

Aber wonach sollen wir streben, wenn wir unseren Traum bereits leben. Was treibt uns an? Und leben wir nicht alle bereits einen Traum… den Traum vom laufen. Verlieren wir deswegen unsere Ziele aus den Augen? Defintiv nein. Erst dadurch das wir diesen leben, haben wir ständig neue Dinge nach denen wir streben. Haben wir das eine erreicht füllt sofort etwas anderes diese Lücke.

Also lasst uns leben und träumen.

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11 Kommentare zu „Ziele“

  1. Ich glaube ich muss mir diese Seite ein wenig abgucken. Schön gemacht und tolle Infos. Ich finde sowas auch immer persönlich schön, wenn man sich seine Entwicklung einfach mal vor Augen halten kann.

    Jeder, der mal 10+kg abgenommen hat, weiß wovon ich rede.

    Alles Gute weiterhin
    Daniel

    Ps: manchmal müssen auch nach über einem Jahr neue Kommentare her.

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  2. Ja..ich hab mir meinen Kindheitstraum erfüllt…ich bin seit 4 jahren hauptberufliche Prinzessin ;o) ! Nein..Spaß beiseite. Wie dir, ergeht es vielen. Kleine Ziele welche erreicht werden. Glücklich und auf der Suche nach neuen, größeren Zielen. Bei mir hat es nicht lange gedauert bis die Zeit (PB und so) im Hintergrund und der Spaß am Lauf und der Natur im Vordergrund stand. Ich möchte mit dem Laufen etwas bewegen, darum habe ich bereits einen Benefizlauf über 124km absolviert und Spenden gesammelt. Ein tolles Erlebnis für mich und noch besser für die Spendenempfänger. Wichtig bei Träumen ist immer…nicht nur träumen sondern MACHEN !!!!
    Bleib am Ball…und es wird dich glücklich machen !!!

    LG vom Rennmops

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  3. Klasse! Wenn uns etwas hoffentlich nie ausgeht, dann sind es Träume und Ziele.
    Wieviele Km sin es jetzt gesamt von Markranstädt bis Freital? Ca. 150-170 km? Willst du das am Stück laufen oder mit Übernachtung? Ich bin gespannt.
    So persönliche Challenges gefallen mir immer ganz besonders gut, es ist die eigene Phantasie, die da ihr ganz privates Abenteuer spinnt.
    Ich träume seit Jahren davon, einfach mal 2-3 Tage quer durch das Sauerland zu laufen und einfach mal zu schauen, wie weit ich komme. Mal sehen, wie es aussieht habe ich endlich jemanden gefunden, der da mitmacht und es könnte schon im nächsten Jahr etwas werden…

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    1. Prinzipiell hätte ich vor diese Strecke am Stück zu laufen. Ohne eine genau Streckenplanung kommt es so auf 150-170 km. Dein Plan klingt aber auch nicht schlecht. Hat defintiv was. Ich hoffe das du es nächstes Jahr erfüllen kannst. 🙂

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  4. Schöner Beitrag, spannendes Thema 🙂 Als ich angefangen habe mit dem laufen war es wie bei fast jedem, den ersten km durchlaufen dann die 5km…10km? Ein Traum….dann Halbmarathon…oh da bin ich jetzt gelandet 😉 Und ja seit einigen Wochen schwebt auch der Marathon in meinem Kopf herum…schaun mer mal, aber ohne Träume und Ziele ist es schwer dranzubleiben 😉 Dein Ziel zum Geburtsort finde ich übrigens eine klasse Idee, ich kann das relativ schnell verwirklichen da es nur 10km sind würde bei mir dann wohl wenig Sinn ergeben.
    Uebrigens ist es das erste mal dass ich auf Deinem Blog bin…habe bisher noch garnicht mitbekommen dass du auch einen hast 😉

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    1. Dankeschön. 🙂 so lange gibt es den Blog auch noch nicht und er muss auch hier und da noch gefüllt werden.

      Den Marathon schaffst du auch. Wenn ein schöner Wettkampf winkt anmelden und schon hast du wieder ein Ziel auf das es sich lohnt zu trainieren. 🙂

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  5. Hallo,

    Schöner Artikel. Ich habe gestern zufällig auch über die Ziele und Träume -Sache nachgedacht. Ich habe auch immer irgendeine Idee vor mir, die ich umsetzen will.
    Manchmal wird man dafür komisch angeguckt und behandelt als wäre man ein verträumter, naiver Teenie.
    Aber ich finde, wenn man keine Träume und Ziele mehr hat, hat man auch keinen Antrieb mehr. Und das endet meist nicht so gut.
    Außerdem weiß man nur, was man kann, wem man es versucht.
    Also: nie das Träumen vergessen & schönen Abend noch 🙂

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