42. Berlin Marathon // 27.09.2015

27.09.2015 – Alles auf eine Karte gesetzt. Zeit verloren, Finish gewonnen.

Vor dem Rennen

Unsere Anreise war für den Samstag, 26.09.2015 geplant. Im Schlepptau hatte ich meine Frau, meinen Sohn und 2 enge Freunde. Wir hatten uns in einem Hotel im Bezirk Spandau einquartiert (SensCity). Zwei Doppelzimmer inkl. Aufbettung für den Nachwuchs. Preislich völlig im Rahmen und auch die Anbindung zur Innenstadt bzw. zum Startpunkt ohne größere Umsteigaktionen. 10 Minuten Fußweg zum Bahnhof und 20 Minuten Fahrzeit zur Haltestelle Hbf. Das Frühstück wurde, extra für die Läufer, auf Sonntagmorgen 06:00 Uhr in der früh vorgeschoben. Also alles völlig problemlos und wie gewollt. Gegen 11 Uhr trudelten wir in Berlin ein, konnten aber noch nicht ins Zimmer. Taschen im Auto gelassen, kurz über die Anbindung informiert, erstmal in die Bahn gesetzt und Richtung Alexanderplatz gedüst. Erste Anlaufstelle >>> Currywurst futtern. Die verspeisten wir im Freddy Mehrcurry. Frisch gestärkt über die weitere Vorgehensweise debattiert. Es sollte unbedingt noch auf den Fernsehturm gehen und eine Runde auf der Spree geschippert werden. Zwischendurch noch Unterlagen abholen. Ich fühlte mich schon jetzt gestresst. Aber alle sind nur wegen mir und dem „ollen“ Marathon hier, also versuchen so gut wie möglich zu schonen und den Tag genießen. Am großen Turm angekommen, war uns die Wartezeit zu lang, also doch erst Unterlagen holen. Rüber zu Bahn, rein in den Waggon und ab zur Messe.

Berlinisyours

..and yours and yours…

Ische

voller Freude

Meine Gefolgschaft platzierte sich draußen in der Sonne, ich spazierte rein und folgte den Markierungen Richtung Ausgabe…… Keine 15 Minuten später hatte ich alles im Sack bzw. im Starterbeutel. Sollte das wirklich so schnell gehen? Sah so aus. Ich hatte auch etwas Glück. Alle stürmten geradeaus, ich ging an den Stand an dem „Inlineskater“ stand, der war leer 😉 hatte noch einen netten Plausch mit der Dame hinter dem Schalter, die mich über meine Herkunft löcherte und auch meinen Wohnort kannte (den muss man kennen, Weltstadt). Ich schlenderte kurz über den Adidasstore, ärgerte mich über die Preise (mittlerweile habe ich ein Shirt im Sale nachbestellt) ging nochmal zu Brooks, inspizierte den „Ghost 8 Berlin Edition“ und musste auch schon wieder raus. Wollte die Sippschaft nicht zu lange warten lassen. Gern hätte ich noch ein paar Minuten länger auf der Messe verbracht, aber das nahm ich in Kauf.

Fernsehturm

Der Turm

Draußen angekommen ging es schnurstracks in die Bahn und zurück zum Turm. Karten holen. Wartezeit 3 Stunden. Was tun? Irgendein Schiff suchen und über sie Spree gedüst. Mittlerweile war es Nachmittag und sitzen war bis zu diesem Zeitpunkt Mangelware. Auf dem Kahn wurden zum erstenmal die Beine ausgestreckt. Ein Stunde lang. Jetzt war aber immer noch Zeit um den Fahrstuhl ins Rondelle zu nehmen. Fix rein ins TK-Maxx und ein paar Wintersachen für’s Kind geshoppt. Nun aber hoch auf das Ding, den Sonnenuntergang genossen und wieder runter…und nun ab zum Italiener. Pasta futtern. Es war schon dunkel, das Essen dauerte ewig und gegen 21:30 Uhr waren wir endlich wieder im Hotel. Ich fühlte mich erschöpft, gestresst und verlor zum erstmal die Lust auf den nächsten Tag. Ich hoffte auf etwas Wundersames. Geschlafen habe ich aber widererwarten gut.

Zahlen

4 Zahlen, 7 Buchstaben

cStartnummer

Raceday, 05:45 Uhr. Weckerklingeln. Ich kam gut aus dem Bett, aber ich spürte es sofort bzw. spürte ich nix. Das mir vertraute kribbeln fehlte. Warum? Verdammt. Das darf doch nicht wahr sein. Kommt schon noch dachte ich mir. Erstmal was futtern gehen und später die Stimmung aufsaugen. Ab zum Frühstück. Ich war nicht allein. Ein paar andere Läufer leisteten mir Gesellschaft. Ich verdrückte zwei Scheiben Weißbrot mit dick Honig drauf und trank einen Kaffee. Ich notierte mir noch die KM an denen mich die Fanbase anfeuern wollte und sieben Buchstaben die mir Mut machen sollten. Zurück zum Zimmer, umziehen, alte Klamotten drüber und ich machte mich auf den Weg. Ich steckte mir noch 5 Euro, Riegel und die Fahrkarte in die Hosentasche. In eine Tüte packte ich zwei Scheiben Toast und noch einen Riegel. Außerdem 500ml Wasser mit Elektrolythen. Mehr hatte ich nicht dabei. Familie und Freunde sollte ich erst später auf der Strecke sehen. Die durften länger schlafen. Im lockeren Tempo lief ich Richtung Bahnhof. An meiner Haltestelle stieg ich fast allein in die Bahn, aber das sollte sich schnell ändern. Haltestelle für Haltestelle füllte sich das Abteil und bald war kein Platz mehr frei. Alle Weltsprachen flirten durcheinander, alle lachten und waren im Fieber. Nur einer nicht…Ich. Ich genoss die Stimmung und saugte sie auf. Mit der ganzen Welt in Schulter an Schulter… Aber sie erreichte mich nicht. “Mensch, reiß dich zusammen. Du läufst gleich deinen ersten Marathon. Freu dich” Pustekuchen.

Ich schlendert vom Hauptbahnhof im Strom mit und begab mich Richtung Eingang. Ich ging rechts über die Wiese rein, da war nix los. Band zeigen, Nummer zeigen und rein. Ich streifte mir noch den gelben Sack über und mischte mich unters Volk. Mittlerweile war es 07:45 Uhr, das erste Kleidungstück entsorgte ich der Tonne. Hunger hatte ich auch keinen, also flog das Toast gleich hinterher. Den Riegel behielt ich. Ich besuchte nochmal das Örtchen. Ein wunderschöner weißer Container, wieder nix los, das ging fix und langsam ab gen Startaufstellung. Block “G” durfte es sein. Wieder Nummer zeigen. Ich stellte mich rechts an den Zaun und nun war warten angesagt. Es füllte sich, Gespräche kamen auf. Hinter mir stand ein Teilnehmer der zum 17. mal in Berlin lief. Er erzählte ein paar Anekdoten, so verging die Zeit recht schnell. Ich verdrückte noch meinen Riegel und schon war es 09:00 Uhr.

Das Rennen

Musik. Startschuss. Ballons steigen in die Lüfte. Kein kribbeln, immer noch nicht.

Ich streife mir meine alte Sachen ab, hänge sie über den Zaun und warte auf die zweite Welle. Ich freue mich auf die ersten Laufschritte, aber es ist ein ungewohntes Gefühl. Ich spüre einen gewissen Druck, den ich mir selbst auferlegt habe. Ich habe mir viel vorgenommen und gehe nicht mit der sonstigen Lockerheit in den Wettkampf. Ich drücke das GPS der Uhr. Die will das Signal aber einfach nicht finden. Ich lasse mich davon stressen. Nach dem zweiten Versuch klappt es irgendwann. Wir rücken langsam Richtung Startbogen. Er kommt näher und näher, drunter durch, Uhr drücken und laufen. Endlich.

Die Siegesäule thront in der Ferne. Ich sehe Köpfe über Köpfe, alle wippen regelmäßig im Takt der Schritte. Jetzt heißt es den Schritt und das Rennen finden. Das gestaltet sich schwieriger als ich es erwartet hatte. Immer wieder muss ich bremsen, auf den Gehweg oder in die Mitte ausweichen. Es sind einfach zu viele Leute im Weg. Zu allem Übel kommt auf dem ersten beiden Kilometern noch der Drang dazu auf die Toilette gehen zu müssen. „Das darf doch alles nicht wahr sein. Wie soll ich das den Rest der Stecke durchhalten?“ Unmöglich entscheide ich und schlage mich notgedrungen in die Büsche. 1 Minute Wasser lassen bedeuten in Berlin 5000 Plätze Verlust, Minimum. 😉 Ich versuche mich davon nicht beeindrucken zu lassen. Zurück im Gewühl versuche ich weiterhin mein Tempo zu finden.

Bis Kilometer 6 passierte nicht viel. Die Beine fühlten sich schwer an, noch fehlte Ihnen der gewohnte Tritt. Es war ein Geeier, ausweichen und abbremsen. Ich war genervt. Beim ersten Verpflegungspunkt trank ich nur einen Schluck Wasser, der Vorfall ein paar Minuten vorher war noch im Hinterkopf. Aber dann kam es, ganz unerwartet. Ich hörte meinen Namen. Schaute mich irritiert um und sah meine Frau, meinen Räuber nebst Freunde. Viel eher als erwartet. Leider war ich schon vorbei und schickte ihnen nur eine Kusshand. Hier machte es Klick. Ich freute mich riesig über diese Begegnung. Das Lächeln kehrte zurück und die Freude gewann Oberhand. Ab diesem Zeitpunkt begann ich zu genießen. Ich fand langsam rein und pegelte mich bei 05:35 ein, stellenweise schneller. Da ich mit breiter Brust, durch perfekte Wettkämpfe im Vorfeld, nach Berlin fuhr hielt ich diese Zeit absolut für machbar… Noch.

Ich bekam das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht. Klatschte so viel Kiddies wie möglich ab und genoß jeden Schritt. Die Zuschauer sind der Wahnsinn, feuern einen an, rufen deinen Namen und pushen dich nach vorn. Eine saugeile Stimmung. Es lief realtiv locker und ich befand mich optimal auf Kurs. Beim zweiten VP gönnte ich mir wieder nur einen Schluck Wasser und versuchte mich so gut wie möglich aus dem Gedränge raus zu halten. Irgendwann zwischen Kilometer 13-14 zückte ich meinen ersten Riegel. Ich verdrückte die Hälfte. Die Uhr zeigt einen Schnitt von 05:31 Uhr. Noch hielt ich das für machbar. Eine wahnwitzige Idee…im Nachhinein betrachtet.

Abklatschen, anfeuern lassen, lächeln so lief das bis zur HM-Marke. Ich hatte mein Tempo ein wenig gedrosselt und befand mich jetzt in der Nähe von 05:35. Etwas drüber…. aber voll auf Kurs. Bei Kilometer 21 sollte auch der nächste Punkt zum Fanbasetreffen sein. Ich freute mich drauf und hielt Ausschau. Da sah ich sie. Leider auf der falschen Straßenseite. Wechseln war nicht möglich. Wieder Kusshand, aber pure Freude über die Gesichter.

Der nächste Punkt zur Freude und Motivation sollte nicht lange auf sich warten lassen. Ich wusste das irgendwo zwischen Km 24 und 26 der private Forenstand, an denen auch Mitglieder vom Runner’s World Forum standen, mit Köstlichkeiten wartet. Ich hielt danach Ausschau und fand ihn am rechten Straßenrand, kurz vorm Verpflegungspunkt. Ich rief “Yeah, gefunden” und schaute in verdutze Gesichter. Ich kannte alle nur von Fotos, sie mich aber nicht. Trotzdem wurde ich freundlich empfangen. Ich gönnte mir einen Schluck Cola, bekam sehr nette Worte, ein High Five und machte mich wieder auf den Weg.

Ich hatte die Halbzeit kaum registriert und machte erst nach der kurzen Pause eine Inventur. Mir ging es gut. Die Beine zeigten leichte Verschleißerscheinungen, aber sonst alles in Ordnung. Das sollte sich bald ändern. Am Stand von Powerbar nahm ich vorsorglich ein Gel mit, benutze dies aber bis zum Schluß nicht. Den restlichen Riegel und einen zweiten hatte ich mittlerweile verspeist. Getrunken habe ich bis zu diesem Zeitpunkt zu wenig. Zwischen Kilometer 27 und 30 begann er langsam, der Verfall. Die Beine wurden schwer, der Kopf begann Streiche zu spielen. Aber Kilometer 31 sollte mir Motivation schenken, der nächste Punkt um die Mitgereisten zu sehen. Diesmal funktionierte es reibungslos. Ich sah sie zeitig genug. Stoppte, drückte meiner Frau und meinem Sprössling einen Kuss drauf, klatschte alle ab und war wieder entschwunden.

Leider hielt die Euphorie nur kurz. Die Zeit sackte auf über 05:50 ab. Der Kopf machte dicht. „Nur nicht gehen“ „Auf keinen Fall gehen“. Mein Mantra. Ich baute mehr und mehr ab, es ging mir zusehends schlechter. Ab ich lief und versuchte mir die Freude zu bewahren. Km 35, die Zeit mittlerweile auf über 06:00 gestiegen. Kopf und Beine waren keine Symbiose mehr. Auch bekam nix mehr runter, wollte nur noch trinken. Schon der Gedanke an feste Nahrung ließ es in der Magengegend rumoren. Die Beine schwer, die angestrebte Zeit schon lange abgehakt. Gehen, nur noch gehen drängte in den Vordergrund. Die Verpflegungsstände eine Wohltat. Hier machte der Kopf dicht, ich ging und ging weiter. Laufen, was war das. Ich weiß nicht wie weit. Mir kam es wie eine Ewigkeit vor. Vielleicht 200-300 Meter. Wieder anlaufen. Ich wollte so sehr laufen. Aber wenn das Gehirn nicht mehr mitspielt… Zu allem Überfluss hatte sich irgendwo zwischen Kilometer 30 und 35 die Uhr verabschiedet. Akku alle. Super.

Ziel

Die letzten Meter

Ich schleppte mich Schritt um Schritt. Es war ein Kampf. Ich wollte laufen. Die Menschen versuchten einen zu pushen, ich antwortete mit einem Lächeln. Das fiel mir zum Glück nicht schwer. Ab Km 37 bis zum letzten Getränkestand ging ich 3-4 mal. Ich weiß es nicht mehr genau. Ab Kilometer 40 wollte ich durchlaufen bis ins Ziel. Und es funktionierte, ich fand die nötige Motivation und hatte das Gefühl auch ein wenig schneller zu werden. Km 41 ein Krampf kündigte sich an, aber er kam nicht. Kurve zum Brandenburger Tor, was für ein Anblick. Unvergesslich. Auf der Zielgeraden standen sie dann nochmal, meine Fans. Die Freude war riesig. Einmal quer über die Fahrbahn, unter einhalten der Verkehrsregeln, küssen, abklatschen, freuen. Im loslaufen noch den Treffpunkt ausgemacht und „Vollgas“ Richtung Tor. Im Durchlaufen jubelte ich. Das Ziel vor Augen.

Ich sah verschwommen die Zeit. 04:41… ich erschrak einen Moment, realisierte aber schnell das das nicht die offizielle Zeit ist. Die letzten Meter. Zieldurchlauf, jubeln, Ernüchterung.

Medaille2 Medaille1

Da ist das Ding

Nach dem Rennen

Wo war die Freude? Ich fiel sofort in ein Loch, war total fertig, wollte sitzen. Ich ließ mir meine Medaille geben, hing mir einen gelben Umhang um, ging ferngesteuert durch die Menge. Ich war absolut planlos. War da nicht noch was mit Verpflegungstüte? Keine Lust danach zu suchen. Ich setzte mich an den Randsteifen und war einfach nur durch. Nach ein paar Minuten rappelte ich mich auf. Ging langsam Ausgang Brandenburger Tor, musste mich nochmal an einer Haltestelle setzen. Mir ging es elend. Ich schüttete mir noch drei Becher Wasser rein. Dann machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt. Durchgeschleust am Tor, wurde es ganz schön eng. War mir alles zu viel. Sitzen, nur sitzen. Auf die andere Seite musste ich auch noch, das ging problemlos. Ich fand meine Leute, die in einem Restaurant saßen. Mir war speiübel. Ich wollte essen, konnte aber nicht. Schon beim Anblick wurde es mir anders. Den bestellten Salat ließ ich stehen. Also Abmarsch Richtung Bahn, Auto holen und Heimreise.

Im Auto schloss ich die Augen und versuchte zu mir zu finden. Ca. 3 Stunden nach Zieleinlauf konnte ich endlich wieder essen. Ich verschlang eine Scheibe Toast nach der anderen. Mir ging es besser und besser… Und dann kam sie auch wieder, die Freude. Ich bin einen verdammten Marathon gelaufen… YEAH.

Fazit

Ich wollte zu viel und habe es riskiert. Die Vorwettkampfgestaltung war alles andere als optimal. Ich war zu sehr gestresst und habe mir zu viel Druck auferlegt. Meine Verpflegung unterwegs ist defintiv verbesserungswürdig. Ich habe die Wettkampffreude, die Endorphine und das Kribbeln vermisst. Man hat mir aber gesagt das ich während des Laufes dennoch recht fit aussah. Erst jetzt beim Bericht schreiben habe ich alles realisiert und stellenweise die Schmetterlinge im Bauch tanzen gespürt.

Kurz um… Ich fand es geil und will das wieder. Vielleicht heißt es bald #berlin2016.

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18 Gedanken zu “42. Berlin Marathon // 27.09.2015

  1. Ja, du hast recht! Ich habe da noch eine Rechnung offen. Und die 4:29 möchte ich doch gerne unterbieten und so nah wie möglich an die 4 Stunden kommen. Vielleicht sogar sub 4h…So wie bei 10 km ich gerne unter 50 Minuten kommen möchte. Was wäre der Mensch ohne Träume und Ziele? Auf ein neues !

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  2. Auch hier noch mal Glückwunsch zum finishen! Ich kann jeden km nachvollziehen… aber es klingt so, als ob du es noch einmal willst – bei mir hat es 2 Jahre gedauert (bin 2013 das erste und einzige mal den ganzen gelaufen!) … und werde nun ausgebremst… also dann doch 2016? Köln oder Berlin? Das ist die Frage *gg* … oder kneife ich doch?

    Danke aber für den Bericht – er ist wundervoll geschrieben!

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    1. Wie heißt es so schön „Einmal ist keinmal“ 🙂 Ich denke du hast mich eine Rechnung offen mit den 42,195 km, sonst würdest du nicht mit dem Gedanken spielen. Mach es, versuche es in Berlin und wenn das Losglück nicht auf deiner Seite ist, dann ab nach Kölle. 😀

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  3. Du hast gefinisht und das ist das Wichtigste! Auch für den Kopf. Ein bisschen Analyse (zu wenig zu spät gegessen getrunken?) und beim Nächsten wird es schon besser. Du weisst jetzt, dass du es kannst. Tipp von mir: Ab km 10 wirklich regelmäßig trinken und auch rechtzeitig und regelmäßig an KH-Zufuhr denken. Ich nehme ab km 10 alle 5km konsequent ein halbes Gel (activ3) oder einen halben Riegel (auch activ3), je nachdem, was der Magen verträgt.

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  4. Glückwunsch zum ersten Marathon-Finish!
    Ein sehr schöner Bericht, in dem mich einiges an meinen Ersten erinnert.
    „Tränen der Freude und des Glücks“ hatte man mir prophezeit – tatsächlich wollte ich nur noch, dass es endlich zu Ende geht.
    Aber wie das so ist, der Schmerz ist schnell vergessen und schon ein paar Tage später kommt dieses „NOCHMAL!“-Gefühl… 😉

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  5. Glückwunsch zum Finish. Das war bei Dir wohl ein hartes Ding – deswegen um so mehr Glückwunsch zum erreichten. Schade, dass Dir das ganze so zugesetzt hat, aber „einfach so“ gibt es wohl beim Marathon nicht wie ich selbst erfahren musste.
    Finisher – Premiere … alles gut! 🙂

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  6. Schön geschrieben! Aber du tust mir leid, dass du so mit deinem Kopf und deinem selbstauferlegten Druck zu kämpfen hattest.
    Berlin ist irgendwie, musste ich auch feststellen, ganz anders. So eng, so viele Menschen. Da muss man erstmal damit klarkommen.
    Erhol dich gut. 🙂

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