Michael “Curse” Kurth – „Stell dir vor, du wachst auf “ | EinBlick ins Buch

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Michael “Curse” Kurth –

„Stell dir vor, du wachst auf „

EinBlick ins Buch

Vor kurzem ist mir durch einen Tausch dieses Buch, das ich euch hier vorstellen möchte, in die Hände gefallen. Da ich immer wieder interessiert an solchen Themen bin und auch schon über die Lektüren von Hal Elrod – „Miracle Morning“ und von Jon Kabat-Zinn – „Gesund durch Mediation“ geschrieben habe, wollte ich auch über das Buch von Michael Kurth, manchen sicher besser bekannt unter seinem Pseudonym “Curse”, ein paar Zeilen schreiben.

Gehört hatte ich davon und auch an seinen Podcast habe ich meine Ohren schon gelassen. Umso mehr war ich gespannt was mich hier erwartet, ob er etwas revolutionäres zu erzählen bzw. entwickelt hat und wir er versucht den Lesern seine Methode, die er “OOOO+X” nennt, näher zu bringen.

Der Autor

Michael Kurth (Jahrgang 1978) begann seine Karriere als Rapper unter dem Künstlernamen “Curse”. Sieben Alben veröffentlichte er bis jetzt. Er ist Buddhist, ausgebildeter Systemischer Coach und Lehrer für tibetisches Yoga. Außerdem produziert er einen erfolgreichen Podcast, welcher sich mit den Themen “Meditation, Coaching & Life” auseinander setzt. Des Weiteren ist er Speaker zur Meditation, Work-Life-Balance und gibt OOOO+X-Workshops.

Der Aufbau

Dieser gestaltet sich in meinen Augen klassisch. Wie man es von solch einer Lektüre, die aus den Augen des Entwicklers und Autors geschrieben wurde, erwartet.

Es beginnt mit seiner Geschichte und seinem Weg zum “Aufwachen”. Geht über zu einem kurzen Vorab-Einblick in die “OOOO+X-Methode” und weiter in die Details dieser, die er dann in 5 Kapiteln vorstellt. Es sind die 5 Dinge die sie ausmachen. Es endet mit einigen Tipps wie man das Erlernte am besten in den Alltag eingliedert und zusätzlich noch einem Bonus “Übungen zur Nacht”. Alles in allem summiert es sich auf 10 Kapitel und 212 Seiten. Dazu kommen noch Outro, Nachwort, Danksagung, weiterführende Literatur.

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Der Inhalt

Es geht, wie nicht anders zu erwarten, um die Vorstellung und Anwendung der Methode “OOOO+X”. Klingt der gewählte Name Anfangs möglicherweise etwas undurchsichtig oder sperrig steht er ganz einfach nur für die fünf Dinge aus denen sich das große Ganze zusammensetzt.

O – Offener Raum

O – Obrigado

O – Om

O – Ocha

X – Exercise (Bewegung)

Sehr kurz zusammengefasst kann man sagen geht es um den digitalen Verzicht, Dankbarkeit, Meditation, Aufmerksamkeit, Bewusstsein, Achtsamkeit und das Hören und Pflegen des eigenen Körpers. Viel mehr möchte ich auch gar nicht auf die einzelnen Methoden eingehen. Dies bleibt dem Autor überlassen.

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Er erzählt von einigen Wegbegleiter die er getroffen hat, von denen er gelernt hat. Er schreibt von Kursen die er besucht hat, Methoden die er praktiziert. Das alles fügt sich harmonisch in die Kapitel ein. Diese enden jeweils mit einer Zusammenfassung des zuvor gelesenen bzw. Strategien und Hacks dazu und “Mein Versprechen an mich selbst”. Hier wird dazu aufgerufen zu notieren wann man mit der einzelnen Methode des Kapitels begonnen hat, wie lang man diese durchführen möchte und warum. Im Prinzip ein Vertrag mit sich selbst.

Der Inhalt ist klar strukturiert, verständlich erklärt und lässt aus meiner Sicht keine Fragen offen.

Jeder neue Abschnitt beginnt zudem mit einem Zitat eines Lehrers, Spirituellen… gedruckt auf mattem schwarz.

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Wo könnte man dieses Buch hinstecken?

Life-Coaching, Achtsamkeit, Bewältigung des eigenen Ichs, Stressreduktion trifft es hier meiner Meinung nach ganz gut. Es weicht nicht prinzipiell von diesem Weg ab, ist aber im Vergleich zum “Miracle Morning” komplett anders geschrieben. Nicht so reißerisch und mit dem Vorschlaghammer. Es lässt viel Raum für eigene Interpretation, Wege und Möglichkeiten mit der “OOOO+X-Methode” umzugehen ohne sie zu vernachlässigen.

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An wen richtet sich dieses Buch?

An wen nicht? Wir leben in einer Welt die gehetzt ist, voller Stress steckt, in der uns der digitale Konsum auffrisst. Auch, wenn man seine Methode nicht zu 100% umsetzt, kann man dennoch etwas aus dem Buch mitnehmen. Öfter mal den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge richten. Mal etwas für sich tun, sich Auszeiten gönnen. Besonders der Maschine in unserem Kopf. Lasst euch nicht von den Oberbegriffen Achtsamkeit und Meditation abschrecken. Es ist viel mehr und völlig anders als das Bild das uns dazu noch im Kopf geistert. Es hat weniger mit dem spirituellen Yogi zutun der mit gekreuzten Beinen stundenlang sitzt als man annehmen möchte. Allerdings sollte man für dies alles eine gewisse Offenheit mitbringen und es nicht ablehnend betrachten. Denn sonst fehlinterpretiert man von vornherein zu viel falsches hinein.

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Das Buch zusammengefasst aus meiner Sicht.

Es liest sich gut und flüssig. Es langweilt zu keiner Zeit und wirft nicht mit unverständlichen Begriffen um sich. Falls es doch einmal Dinge aufgreift die möglicherweise schwer zu verstehen sind, dann werden sie gut erklärt und lassen keine Fragen offen. Auch für Menschen die sich im Vorfeld mit dem Thema noch nie auseinandersetzt haben. Es geizt mit dem umherwerfen des Begriffes Achtsamkeit, was ich als positiv empfunden habe, denn damit könnten sich einige schwer tun. Auch macht er wenig Werbung für sich selbst, klammert man es aus, dass das Buch schon als Reklame gesehen werden kann. Er schreibt nur sehr selten, dass man seine Internetseite klicken soll, einen seiner Workshops besuchen oder unbedingt den Podcast hören muss. Außerdem stellt er sich nicht als den Nabel derer in den Vordergrund die jetzt eine Methode gefunden haben alles zu verändern. Ganz anders als Hal Elrod. Im Gegenteil wird betont, dass hier nichts grundlegend neues erfunden wurde, sonders dies alles Dinge sind die er und viele andere schon erprobt haben und mit denen geholfen wurde. Es wird verpackt von einem coolen Typen zu einer modernen Form, zur “OOOO+X-Methode”. Es ist vom Stil für das Heute geschrieben – lässig und cool, aber dennoch greift es das Thema gut auf und ist verständlich.

Was nehme ich mit?

Viele neue Dinge habe ich nicht erfahren, was aber einzig und allein daran liegt, dass mir das alles kein rotes Tuch ist und ich seit über zwei Jahren viel darüber lese, mich damit beschäftige und selbst praktiziere. Dennoch werde auch ich aus diesem Buch etwas mitnehmen. Nie den Fokus zu vergessen warum ich das tue, dass man das Erlernte nicht vernachlässigen sollte, dass dies, wenn einmal zur Routine geworden, etwas wundervolles und Kopfreinigendes ist. Und doch möchte ich euch ans Herzen legen euch mit dem Thema zu beschäftigen, warum nicht mit diesem Buch beginnen. Es ist nicht notwendig nur diese Methode anzuwenden. Es kann euch aber leicht verständlich an dieses Thema heranführen. Es ist nichts hochspirituelles, wenn man es nicht möchte. Es braucht nicht viel. Jeder trägt es bei sich. Vom Anbeginn bis zum Ende. Es startet mit dem ersten Atemzug.

Zuletzt.

Hier findet ihr den Link zu seiner Seite.

 

P.S. Dies ist kein bezahlter Artikel. Er wurde aus freien Stücken geschrieben. Auch wurde mir das Buch nicht zur Verfügung gestellt.
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