Liebster Blog Award

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Liebster Blog Award

Danke Bodhi für die Nominierung zu diesen Award. Anfangs habe ich dich es verflucht. Was sollen das denn für Fragen sein. Aber ich wollte nicht werten, wollte mich der Sache stellen und habe sie angenommen. Vielleicht lerne ich dadurch etwas über mich. Was dabei heraus gekommen ist. >>>

DIE REGELN

  • Beantworte die 11 Fragen der Person, die dich nominiert hat, und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Nominiere weitere Blogger für den „Liebster Award“.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Ich fühlte mich beim beantworten dieser 11 Fragen ein wenig in meine Schulzeit zurückversetzt. Schon lange habe ich nicht mehr Ewigkeiten über der Beantwortung von Fragen gegrübelt. Was ist die richtige Antwort? Wie sollte ich sie beantworten? Wie viel sollte ich von meinem Seelenleben preisgeben? Ich kam einfach auf keinen grünen Zweig. Klickte das Dokument auf und zu. Ließ es wieder ein paar Tage liegen. Überflog die 11 Fragen, fing zu schreiben, löschte wieder und ließ es wieder ein paar Tage ruhen.

Was ist nun also die eine richtige Antwort auf die 11 verdammten Fragen?

Ich habe mich dann dazu entschieden mir nicht so viele Gedanken zu machen. Es anzunehmen wie es ist. Einfach das zu tippen was mir als erstes einfallen würde. Einen kleinen Einblick in meine Gedanken geben euch die nächsten 11 Fragen.

Was sind Deine drei wahren Werte?

  1. Nicht
  2. Erwachsen
  3. Werden

Vielleicht nicht unbedingt auf den ersten Blick ein wahrer Wert. Aber solange man versucht nicht „erwachsen“ zu werden, die Welt versucht durch Kinderaugen zu sehen, besteht die Chance das wir vorurteilsfreier, hilfsbereiter, fröhlicher, befreiter leben können.

Was ist schlimmer, etwas nicht zu schaffen, oder es nie zu probieren?

Wenn wir etwas nicht schaffen, wird uns gern die Frage gestellt: “Warum hast du es dann überhaupt probiert?”. Jedes “nicht probieren” bedeutet scheitern, jedes “nicht probieren” macht die Welt um einiges ärmer. Wo würden wir stehen, wenn wir nie etwas probiert hätten?

Was ist diese eine Sache, die du am liebsten an dieser Welt ändern würdest?

Ich könnte jetzt hier antworten das ich gern hätte, dass alle in Friede, Freude, Eierkuchen zusammenleben. Klar möchte ich das, aber das ist genauso unrealistisch wie das ich je zum Mond fliege. Wirklich änderbar ist nur die Welt in der ich lebe. Meine eigene Welt. Ich kann mich ändern und dadurch vielleicht die Welt verbessern/ ändern.

Nur durch Fehler lernt man. Wieso haben wir dann so viel Angst davor welche zu machen?

Fehler werden als schlecht betrachtet. Jede Entscheidung kann fehlerhaft sein. In den seltensten Fällen werden uns unsere guten Entscheidungen unter die Nase gerieben. Wir werden nach unseren Fehlern beurteilt, selten nachdem was wir geleistet haben. Man sollte sich die Frage stellen: “Was ist schlimmer, eine fehlerhafte Entscheidung zu treffen, oder gar keine?” Sehr oft kann auch eine, im Vorfeld fehlerhafte Entscheidung, die richtige sein.

Was ist diese eine Sache, die du gerne tun würdest und was hält dich davon ab sie zu tun?

Es gibt diese eine Sache, dieses eine Ding. Aber dieser Gedanke bleibt in mir, nur meine engste Vertraute weiß darüber Bescheid. Momentan hindert mich noch die Vernunft daran. Zu groß wäre der Einschnitt.

Wenn du einem neugeborenen Kind einen einzigen Rat geben könntest, welcher wäre das?

Ich habe mich bei dieser Frage an die erste halbe Stunde mit meinem Neugeborenen erinnert. Ich habe ihm in den ersten 30 Minuten seines Lebens erzählt, dass er alles werden kann was er möchte. Er sollte seinen Weg gehen, sich selbst finden und sich nicht ins Korsett zwängen lassen, soll sich dabei treu bleiben, sich erinnern wo er herkommt und seine Wurzeln nicht vergessen oder verleugnen.

Wonach sehnt sich das Kind in Dir am stärksten?

Leben. Lieben. Lachen. Vorurteilsfrei sein. Geborgenheit.

Was war die schwierigste Entscheidung Deines Lebens?

Jede Entscheidung die mein Leben beeinflusst hat war Anfangs schwierig. Was möchte ich werden? Verlasse ich meine Heimat? Wie geht es mit mir weiter? … und und und. Aber im Nachhinein betrachtet war jede Entscheidung die richtige. An jeder Entscheidung bin ich gewachsen, sie haben mich geprägt und mich zu dem gemacht der ich momentan bin. Sie waren für den Moment schwierig, aber goldrichtig. Ich habe keine Entscheidung bereut.

Was ist Deine früheste Kindheitserinnerung?

Es fällt mir keine spezielle ein. Da kommen viele Situationen in Frage. Ich erinnere mich gern an die Stunden in Omas Garten, an die riesige selbstgebaute Hollywood-Schaukel, an die mächtigen Obstbäume die zum klettern einluden, das über allem thronende Gewächshaus mit Tomaten, den grünen Trabi in der Garage. Ich erinnere mich an die Kochkünste meiner Oma, an ihre Quarkkeulchen und Kräppelchen.

Ich denke an meine Kindheit und Jugend im Plattenbau. Alle Kumpels nur einen Steinwurf entfernt. Jeden Tag draussen, dreckig machen, Blödsinn treiben.

Ich bin dankbar für meine Kindheit und alle damit verbundenen Erlebnisse und Erinnerungen.

Gibt es einen Unterschied zwischen leben und existieren?

Zugeben, an dieser Frage habe ich mir doch ein wenig die Zähne ausgebissen. Ich fand einfach keine befriedigende Antwort. Was ist leben? Was ist existieren? Wann leben wir? Wann existieren wir? Wo und wie kann man das differenzieren? Wir existieren bis wir sterben. Von der Geburt bis zum Tod. Leben ist das was wir daraus machen.

Was bedeutet Freiheit für Dich?

Schuhe an und los, die Laufstrecken der Welt erkunden. Das wäre aber zu einfach beantwortet.

Freiheit bedeutet für mich meine eigenen Entscheidungen treffen zu dürfen, zu leben wie ich möchte ohne Zwang und Diktatur. Gesund sein zu dürfen ist Freiheit. Dankbarkeit ist Freiheit. Zu lieben ist Freiheit.

Freiheit ist das wir daraus machen. Sind wir zufrieden mit uns, können wir in Freiheit leben. Fangen wir an uns weniger Gedanken zu machen, leben wir in Freiheit. Stellen wir uns Situationen anstatt sie abzulehnen und als schlecht zu betrachten können wir in Freiheit leben. Freiheit beginnt im Kopf.

——

Ähnlich wie der Trailrunnersdog habe ich lange überlegt ob und wie ich diesen Award fortführe. Wem sollte ich 11 Fragen stellen? Wollte ich sie überhaupt stellen? Was sind geeignete Fragen? Fragen habe ich gefunden und der Award wird auch weitergegeben, aber nicht an ein einzelne Person, sondern ich nominiere ALLE. Ich lade jeden dazu ein diese Fragen zu beantworten. Pickt euch eine einzelne Frage heraus und tippt eure Antwort in die Kommentare. Kopiert sie alle, beantwortet sie und schreibt dazu einen Blogeintrag. Ganz wie ihr wollt. Ich würde mich freuen zu sehen wie die ein oder andere Frage beantwortet wird.

Viele liebe Grüße, Eric

  1. Wer bist du?
  2. Was assoziierst du mit dem Wort “Grenzen”?
  3. Wie viel Bedeutung lässt du “Zufriedenheit” zukommen?
  4. Müsstest du mit fünf Worten die Welt erklären, welche würdest du wählen?
  5. Wer bist du geworden?
  6. Denkst du an morgen?
  7. Wieso fällt es uns so schwer vorurteilsfrei zu sein?
  8. Welche Eigenschaft würdest du gern aus den Köpfen der Menschen verbannen und wieso?
  9. Warum fällt es uns oft so schwer zufrieden zu sein?
  10. Welche Bilder kleben im Fotoalbum der Menschheit?
  11. Wer oder was hat auf dein Leben den größten Einfluß?
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2 Kommentare zu „Liebster Blog Award“

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