Zukunftsmusik – Der Blick nach vorn

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Zukunftsmusik –

Der Blick nach vorn

Auf keinen Blogbeitrag habe ich mich in letzter Zeit mehr gefreut als auf diesen. Ich will damit nicht sagen, dass mir die vorher geschriebenen keinen Spaß gemacht haben … Auf keinen Fall. Aber wenn man nach einer Verletzungsphase wieder nach vorn schauen kann und sich die Gedanken um die Fortführung des weiteren Läuferdaseins drehen, ist das schon etwas besonderes, etwas befreiendes – kurz gesagt es ist etwas geiles.

Seit einiger Zeit bin ich nun schmerzfrei unterwegs. Man kann sagen es hat sich eine regelmäßige Regelmäßigkeit eingestellt. Ich bin nicht viel gelaufen, wollte ich auch nicht, dafür aber ohne Druck. Wenn es mir an einem Tag nicht danach war oder es sich nicht so angefühlt hat, dann war ich eben nicht, oder ich bin einen Abzweig eher heim gelaufen – und es war gut so. Mit einer Durchschnittspace von 06:00 – 06:30 war es in dieser Phase die optimale Geschwindigkeit um den Körper wieder ein wenig ans Laufen zu gewöhnen und zu hören und zu fühlen ob sich da was regt in den angeschlagenen Bereichen, tat es aber nicht.

Heute morgen habe ich es das erstemal wieder ein wenig laufen lassen und bin die schnellste Pace für dieses Jahr gelaufen. Nicht das das unbedingt hätte sein müssen und nötig wäre das auch nicht gewesen, aber es kam von allein, ungeplant und ich habe mich nicht dagegen gewehrt – insgeheim habe ich es sogar ein wenig begrüßt. Es ist ein nächster kleiner Schritt um zu sehen ob alles hält, ob da was kommt, ob sich da was regt – bis jetzt tut es das nicht.

Zwangsläufig beginnt man sich eines Tages Gedanken zu machen wie es weiter gehen soll. Dies sind keinen neuen, aber gut verdrängte Hirngespinste. Aber irgendwann kommt man nicht mehr gegen sie an. Da schaut man sich mal das Promovideo von Berlin an. Beginnt nachzurechnen wann man wie fit sein muss, ob es Sinn macht daran festzuhalten und wie bescheuert dieses Vorhaben ist. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, es ist bescheuert und ich wäre bekloppt nicht daran festzuhalten.

Es sind noch 137 Tage bis Berlin. Noch etwas mehr wie 7 Wochen bis der “Plan”, die heiße Phase beginnen würde. Ob es diese geben wird (es wird sie geben) steht noch in den Sternen und wie sie dann aussehen könnte ebenfalls, aber ich halte an dem Gedanken fest in Berlin durch das Tor zu laufen. Es wird nicht schnell werden, so viel steht fest, aber ich habe Bock auf diese Massen, ich habe Bock die #allebekloppten vom #twitterlauftreff zu sehen, ich habe Bock auf Hände abklatschen, ich habe Bock auf das Adrenalin, ich habe Bock auf diese 42,195 Kilometer.

Heute morgen, nachdem es schneller lief als geplant, war ich mir das erstemal sicher das funktionieren wird. Es wird Zeit die Umfänge zu steigern. Es wird Zeit Schritt für Schritt Richtung Berlin zu laufen.

Wie sehen uns … in der Hauptstadt.

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4 Kommentare zu „Zukunftsmusik – Der Blick nach vorn“

  1. Jepp. Wir sehen uns!
    Freue mich auch schon, ist aber noch lange hin. Obwohl: die Vorbereitung geht bald los. Die langen Läufe stehen an, diesmal sogar eher, als beim Training zum Frankfurt Marathon. Berlin ist neu für mich. Hoffentlich wird das wirklich so geil, wie manche behaupten.

    Gefällt 1 Person

    1. Berlin ist nicht geil, Berlin ist geiler. Hatte ja letztes Jahr schon das Vergnügen und ich bin infiziert. Wahrscheinlich auch, weil es mein erster war, der ist eh was besonderes.

      Viel Erfolg bei deiner Vorbereitung. Wie sehen uns. 🙂

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