Run with the FLOw? Unbedingt… aber!!!

Run with the FLOw-

Run with the FLOw? Unbedingt…

…aber!!!

Die Tage erschien auf Spiegel Online ein Interview mit Florian Neuschwander. Ein Typ der nicht erst seit seinem Sieg beim “Wings for Life World Run” 2015 in der Laufszene in aller Munde ist. Er wird zur Zeit als der Laufrocker gefeiert. Zu Recht wie ich finde, bringt er ein wenig Punk und Skaterfeeling in die Szene. Wie er selbst von sich behauptet passt er da auch voll rein. Ein wenig erinnert er an Steve Prefontaine (liegt wohl am Schnauzer), auch er hat zu seiner Zeit polarisiert. Ich habe mit mal die Freiheit genommen seine Antworten zu beleuchten, tiefgründig zu analysieren 😉 und zwischen den Zeilen zu lesen. Ich denke gerade Laufanfänger, die versuchen ihm nachzueifern, können bei einigen Aussagen in die “Irre” geführt werden und ein falsches Bild bekommen. Der Qualität und dem Einfluss von Florian stellt das aber keinesfalls in Frage. 


SPIEGEL ONLINE: Auf den ersten Blick würde man Sie eher an einer Halfpipe als auf einer Rennstrecke erwarten. Wie kommts?

Neuschwander: Ich war schon immer ein Skatertyp. Ein Skatertyp, der irgendwann festgestellt hat, dass er rennen kann. Ich habe beim Skaten sehr krasse Sachen gemacht. Das wurde mir zu riskant. Ich hatte Angst, dass ich mich verletze. Deshalb habe ich aufgehört und bin irgendwann nur noch gelaufen.


SPIEGEL ONLINE: Sind Sie von Beginn an lange Strecken gelaufen?

Neuschwander: Nein. Mein erster und einziger Lauftrainer war von der alten Schule: Nur was man auf der Bahn läuft, zählt. Aber 800-Meter-Läufe – das ist ja nur Sprint. Das war mir zu stressig. Eigentlich mochte ich nie Läufe unter fünf Kilometern.

SPIEGEL ONLINE: Warum nicht?

Neuschwander: Ach, immer im Kreis zu laufen – da sieht man doch nichts. Und bei so kurzen Läufen musst du von null auf hundert da sein. Wenn man da eine Runde verpennt, ist die Zeit futsch. Das hat mich immer genervt. Ich war zwar gut, aber mit dem Druck konnte ich nie wirklich umgehen. Bei langen Läufen kannst du gemütlich loslaufen. Du hast alle Zeit der Welt. Da kommen ja noch 50 oder 60 Kilometer. Da kannst du einfach genießen.

Er steht eher für den Typ Läufer dem es wohl in die Wiege gelegt wurde lang und weit zu Laufen. Zumindest scheint es so zu sein. Dafür sind wir ja schließlich auch geschaffen, nicht für’s sitzen oder liegen, sondern für’s Laufen. Wobei ein gemütliches Laufen, wie er sagt, bei Flo schon mal 50 km – 2 h 58:42 min. (2014, Rodgau) bedeuten. Aber er hat ja nicht unrecht, einen Ultra läuft man eher “gemütlich” – in den Breiten des “Otto-Normal-Läufers”. Genauso wie man einen Marathon, Halb-Marathon oder 10k anders läuft. Und seine Aussage “Da sieht man doch nichts.” sollte sich jeder zu Herzen nehmen. Sch***t auf’s Laufband, lasst die Halle links liegen. Regen, Schnee, Sonne, egal, raus in die Natur. Es ist noch keiner wie Zuckerwatte zerschmolzen und die Eindrücke die ihr draußen bekommt schenkt euch sonst keiner. Aber geht es langsam an. Die Umstellung von Laufband auf Straße braucht etwas Gewöhnung. Lasst euch davon nicht abschrecken, die Welt wird euch dafür entschädigen.

SPIEGEL ONLINE: Was ist ein gemütliches Tempo für Sie?

Neuschwander: Vier Minuten pro Kilometer.

SPIEGEL ONLINE: Ernsthaft? Vor etwas mehr als hundert Jahren hätten Sie damit eine Weltbestzeit erreicht. Trainieren Sie in Gruppen oder allein?

Neuschwander: Wenn ich mein Tempo laufe, dann meistens allein. Aber in der Gruppe laufe ich auch sehr gern. Ich mache öfter Posts auf Instagram. Nach dem Motto „Run with the FLOw“ sage ich, wann ich wo loslaufe, und die Leute, die Bock haben, rennen mit.

Da haben wir es wieder das gemütliche Tempo, 4 Minuten pro Kilometer – dauerhaft. Das schaffen manche in ihrem ganzen Läuferleben nicht. Für Florian ist es eher Trab. Und hier beginnt die Suppe langsam salzig zu werden, nicht für Flo, keinenfalls. Ich möchte auch seine Aussage nicht kritisieren. Warum auch? Es ist super das er ein solches Tempo locker laufen kann. Ich sehe es aber eher aus einem anderen Betrachtungswinkel. Ich hoffe ja das durch ihn viele Menschen zum Laufen finden und er durch seine lockere, punkige Art animiert die Schuhe schnüren. Nur sollten sich Anfänger nicht versuchen sich mit ihm zu messen, nicht am Anfang. Ihr sollt ihm nacheifern, definitv, aber versucht nicht, nachdem ihr ein paarmal auf der Strecke wart eine 4er Pace zu laufen und danach den Kopf in den Sand zu stecken, wenn das nicht sofort funktioniert. Ihr müsst dranbleiben, trainieren und laufen, laufen, laufen, dann klappt das auch mit den 4 Minuten auf dem Kilometer, vielleicht. Flo ist nicht irgendwann aufgestanden und plötzlich dieses Tempo gelaufen. Auch, wenn es ihm in die Wiege gelegt wurde, er muss und musste hart dafür arbeiten – klingt nicht so, ist aber Realität.

SPIEGEL ONLINE: Wie viele Läufer kommen dann?

Neuschwander: Das ist verschieden. Aber neulich standen 60 Leute in der Hotellobby in München. Das war schon krass.

SPIEGEL ONLINE: Können die spontanen Laufgruppen überhaupt mit Ihnen mithalten?

Neuschwander: Wir laufen ungefähr zehn Kilometer zusammen. Das schaffen die meisten. Es geht ja hier auch nicht um Geschwindigkeit und ich laufe ein Tempo, bei dem man mithalten kann.

Auch Florian ist nicht immer nur am ballern. Er kann auch langsam. Wenn es euch schwer fällt allein zu laufen und Motivation zu finden, sucht euch einen Laufpartner oder eine Laufgruppe, die gibt es mittlerweile überall. Eine kurze Suche im Netz hilft euch. Ihr müsst euch nicht fürchten. Diese Gruppen laufen euch nicht davon, sie passen sich euch an.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt, als würden sie das Training locker angehen – wie passt das mit dem harten Training zusammen, dass Sie für Ihre Leistungen absolvieren müssen?

Neuschwander: Erst mal muss ich ausschlafen. Alle anderen verrückten Topläufer stehen meistens um 6 Uhr auf. Da penne ich noch zwei, drei Stunden. Gegen 10 Uhr trinke ich gemütlich einen Kaffee und dann trabe ich zehn, zwanzig Kilometer. Danach chille ich ein bisschen. Und am Abend mache ich eine schnelle Einheit. Das wäre ein typischer Trainingstag.

Ausschlafen, super, aber wer kann das schon? Wenn ihr das könnt, dann beneide ich euch ein wenig und wenn ihr Zeit habt euer Training zu legen wann ihr wollt, umso besser. Aber der Alltag des “Otto-Normal-Läufers” sieht anders aus. Aufstehen, Kinder wegschaffen, arbeiten/ Schule, Feierabend, Kinder versorgen/ Hausaufgaben, Kaputt. Und irgendwo davor oder danach trainiert er und läuft trotzdem Wettkämpfe und gute Zeiten. Ihr seht also, Timing ist alles und trainieren geht immer irgendwie. Man muss sich nur arrangieren. Dann läuft man in den frühen Morgenstunden oder spät am Abend. Ein Lauf bei Sonnenauf- oder -untergang wird euch unvergessliche Momente bescheren, Bilder in den Kopf setzen die ihr nie mehr vergesst und von denen ihr zerren könnt. Also auch hier gilt, ihr dürft dem Flo gerne nacheifern, aber die Zeit die er zum laufen findet, haben wohl die wenigsten. Lasst euch davon nicht abschrecken, findet Zeiten in denen ihr trainieren könnt und auch ihr werdet schöne Kilometer haben.

SPIEGEL ONLINE: Arbeiten Sie auch neben dem Sport?

Neuschwander: Ja, ich arbeite im Frankfurter Laufshop, bin dort aber nur zwei Mal pro Woche. Ich habe gar keine Zeit für mehr. Ich bin ja nur unterwegs. Irgendwie will jeder was von mir. Ich war gerade auf Mallorca. Wir haben da einen kleinen Film für den „Wings for Life World Run“ gedreht. Das war schön.

Seht ihr, auch Florian muss arbeiten. 😉

SPIEGEL ONLINE: Finden Sie bei den vielen Publicity-Aktivitäten genug Zeit zum Laufen?

Neuschwander: Während des Laufens bei den Dreharbeiten hab ich mich so gut gefühlt, dass ich den Dreh abgebrochen habe und einfach weitergelaufen bin. Das Kamerateam war nicht sonderlich begeistert, da sie ihre Pläne ändern mussten. Ich betreibe den Aufwand nur, weil ich Spaß am Laufen habe. Alles andere muss hinten anstehen.

“…weil ich Spaß am Laufen habe.” Spaß, Spaß, Spaß – der sollte immer an erster Stelle stehen. Keiner setzt euch unter Druck, außer ihr selbst. Wenn ihr die Freude verliert, nehmt euch eine Auszeit, denkt an etwas anderes. Ihr werdet nicht an kompletter Leitung verlieren, wenn ihr mal ein paar Tage ruhig macht. Nicht jeder Tag gleicht einem anderen. Verliert darüber nicht den Ehrgeiz. Morgen läuft es wieder rund. Wenn ihr heute keinen Bock auf Intervalle habt, auch wenn das im Plan steht, dann macht keine. Die Welt dreht sich weiter und geht dabei nicht unter. Ihr verliert nur die Lust, wenn ihr euch zu Dingen zwingt.

SPIEGEL ONLINE: Lange Läufe sind sehr anstrengend. Empfinden Sie diese nicht als Qual?

Neuschwander: Nein. Laufen ist eher abschalten und entspannen.

Punkt. Laufen sollte kein Streß sein, kein negativer. Wenn es mal einen Tag nicht so läuft, dann ist es halt so. Lasst euch davon nicht unterkriegen. Es wird immer Läufe geben bei denen nichts zusammenpasst. Lasst euch davon nicht beirren. Das ist auch bei Flo so – mit Sicherheit. Wenn man an dem einen Tag den Kopf nicht frei bekommt, dann ist das eben so, abhaken, nach vorn schauen. Die nächsten Schritte auf der Strecke werden euch dafür entschädigen, versprochen.

SPIEGEL ONLINE: Es muss doch etwas geben, was Sie am Laufsport nicht mögen?

Neuschwander: Stabilisationsübungen und Krafttraining. Das hasse ich. Aber das mache ich auch nicht. Ich dehne mich auch nicht. Aber das was ich mache, mag ich. Auch wenn es manchmal wehtut. Aber bisher hält noch alles stabil an meinem Körper. Und wenn der Hintern mal zwickt, knetet mein Physio ihn durch, und danach ist alles wieder gut.

Der Himmel auf Erden. Nur laufen, sonst nichts dafür tun – herrlich. Sollten die ganzen bunten Zeitschriften und vielen Internetauftritte Unrecht haben? Wenn ja, warum liest man da soviel von Stabi- und Kraftraining das man zusätzlich machen sollte. Hier ist höchste Vorsicht geboten. Das mag auf Florian zutreffen, wahrscheinlich haben auch andere Menschen einen solch gottgegebenen Körper, aber viele, und dazu muss auch ich mich zählen, rackern sich ab um verletzungsfrei zu bleiben. Sie müssen stretchen, stabilisieren, kräftigen und auch keiner hat die Geldbörse so voll das er ständig den Physio aufsuchen kann. Hört also auf euren Körper, macht was dafür das er so bleibt wie er ist und wenn es Krafttraining und Stabilisation sein muss, dann ist das so. Nehmt die Worte von Flo nicht als Dogma. Solche Aussagen treffen auf den Einzelnen zu und ich beneide Florian, dass er augenscheinlich nichts tun muss, außer laufen, um so schnell zu sein.

SPIEGEL ONLINE: Achten Sie als Extremsportler auf Ihre Ernährung?

Neuschwander: Mich nervt es, wenn ich von irgendwelchen Diäten lese. Ich glaube nicht, dass mich das schneller macht. Ich esse ganz normal. Mit meinen Jungs in der WG koche ich zum Beispiel oft Gemüseauflauf mit Nudeln und Käse oder mal ein leckeres Steak und dazu ein Bierchen. Fastfood esse ich nicht. Süßigkeiten auch selten. Das wars. Ich hätte überhaupt keinen Bock, streng auf meine Ernährung zu achten.

“Trinkt auch mal ein Bierchen.” Machen die meisten Läufer, mal ein Schlückchen trinken. Einige trinken auch während des Laufens, so what… aber einmal einen heben heißt nicht ständig einen hinter die Binde zu kippen. Ein Bier macht euch nicht langsamer, die Dosis macht das Gift. Ihr könnt nicht erwarten das ihr super trainiert, wenn ihr häufig einen im Tee habt. Flo wäre auch nicht so gut, wenn er ständig Bier trinkt. Solche Gedanken wie “Aber der Florian trinkt ja auch und ist schnell. Warum ich nicht?” Er trinkt nicht, er genießt. Ein Bierchen, Wein, Sekt, vollkommen in Ordnung. Wenn ihr schnell werden wollt, lernt zu verzichten, aber verlernt nicht das Genießen. Ebenso gilt das für die Ernährung. Es ist gut sich gesund zu ernähren, aber für den einen funktioniert vegan, für den anderen Low-Carb, für den anderen High-Fat. Jeder ist anders. Ihr dürft natürlich probieren und testen, aber letztendlich werdet ihr merken welche Ernährung für euch und eure Leistung am besten ist. Wenn euch Steak schnell macht, dann esst Steak. Wenn euch Salat schnell macht, dann es Salat.

SPIEGEL ONLINE: Was ist unverzichtbar für einen Lauf?

Neuschwander: Nichts. Außer Schuhe, die sind wichtig. Okay, wenn ich mal auf einen Tempotauf wirklich keinen Bock habe, hilft Musik, mich anzutreiben.

So ist es. Als Laufanfänger braucht ihr nichts als Schuhe und, wenn ihr mögt Musik. Laufuhr, Pulsmesser, Trinkrucksack und, und, und, braucht ihr nicht. Ihr braucht nur Schuhwerk um die ersten Kilometer zu laufen. Über den Rest könnt ihr euch später noch Gedanken machen. Am Anfang sind Zeiten absolut zweitrangig und irritieren euch nur. Ihr beginnt nur darüber nachzudenken –  “Warum war ich heute nicht so schnell. Warum bin ich keine XYZ Pace gelaufen?” Müsst ihr nicht. Ihr sollt ins Laufen kommen, euch nicht verletzten und es nicht übertreiben. Gadgets verleiten euch nur zu Dummheiten.


Was ich mit dieser kurzen, nennen wir es “Analyse” sagen will. Ich finde es super das es Läufer wie Florian Neuschwander gibt. Sie inspirieren Menschen, durch sie finden sie zum Laufen und treiben sie zu Höchstleistungen an. Ihnen scheint es locker von der Hand zu gehen bzw. scheinen ihnen die Füße wohlgesonnen. Das mag zutreffen, zum Teil. Auch Flo und andere Sportler auf dieser Ebene müssen trainieren, hart trainieren. Sie laufen Umfänge von 160- 200 Kilometer und mehr in der Woche. Nehmt euch ein Beispiel an ihnen, eifert ihnen nach, aber findet euren eigenen Weg. Was für Florian gut ist, kann euch schaden. Hört auf euren Körper, findet den Weg der euch Spaß macht, dann habt ihr lange Freude am Laufen und bleibt verletzungsfrei.

In diesem Sinne – RUN WITH THE FLOw – Unbedingt.

Letzte Worte

SPIEGEL ONLINE: Wenn Sie nicht Läufer wären, was wären Sie?

Neuschwander: Wenn ich richtig gut Gitarre spielen könnte, wäre ich Punkrocker.


P.S.

SPIEGEL ONLINE: Herr Neuschwander, sind Sie fit?

Neuschwander: Ich bin topfit. Aber vielleicht geht noch mehr.

Ich wünsche Florian weiterhin viel Erfolg und Spaß auf der Piste. Und beim “Wings for Life World Run 2016” vor allem schnelle Beine 😉


Zur Info
Das Gespräch  erschien zuerst auf Spiegel Online und wurde von Ellen- Jane Austin geführt.
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9 Kommentare zu „Run with the FLOw? Unbedingt… aber!!!“

  1. Flo ist zu sehr vom anderen Stern, als dass ich ihn als Vorbild empfinde. Das klingt negativ, ist aber nicht so gemeint. Krass, wie er das alles gebacken bekommt, aber sicher nicht auf jeden Läufer übertragbar.

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    1. Als Typ, was man so über ihn kennt, finde ich ihn super und laufen tut er eh in anderen Sphären. Als Vorbild sehe ich ihn auch nicht direkt, finde aber er kann als Inspirationsquelle dienen. 😉

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    2. Na ja was bekommt er den so gebacken? Er geht nur 2x die Woche arbeiten… darf ich mal laut lachen!!!
      Ich habe z.B. eine 45-50 Stundenwoche, habe zwei Kinder die versorgt werden wollen, bin noch nebenbei Ehrenamtlich 3x in der Woche Fußballtrainer einer D-Jugend und versuche auch mal Kontakt zu meinen Freunden zu haben. Ach ja ich versuche natürlich auch noch Zeit zum laufen zu finden.
      So ergeht es wohl 80 oder mehr Prozent der „normalen“ Laufmenschen in der Realität.

      Keine Frage was FLO da leistet (Läuferisch) ist Klasse und er gibt den Laufsport gerade eine gute Plattform, aber es ist in meinen Augen ein Lifestyle-Leben was Familienmenschen mit einer geregelten Arbeit nicht schaffen können.

      Ich finde solche Lifestyle Interviews für einen Laufanfänger wie Karl Otto mit ggf. Übergewicht oder so sehr bedenklich. Da wird eine Marke Interviewt die in ihrer Handlungsweise nicht auf das normale Leben übertragbar ist. Laufanfänger sollten lieber Blogs wie diesen hier und viele andere lesen und sich motivieren lassen.

      Viele Grüße
      Bodhi

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      1. Da magst du Recht haben. Bei den meisten steht nicht das Laufen im Mittelpunkt, aber trotzdem bekommen wir es irgendwie unter einen Hut. Ich finde aber, er tut der Laufszene gut und gibt ihr ein hippes Gesicht. Seine Leistungen sprechen ja auch irgendwie für ihn, dass er nicht nur eine Luftnummer ist. Wenn sich durch ihn mehr Leute zur schnelleren Fortbewegung auf zwei Beinen animiert fühlen, ist doch alles super. 🙂

        Viele Grüße

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  2. Danke Erik, für’s aufbereiten des Artikels. 🙂
    Und ich kann nur jede deiner Anmerkungen und Kommentare unterstreichen.
    Er ist ein tolles Vorbild in Sachen Leistung und Spaß am Laufen.
    Den Weg in diese Richtung muss jeder individuell finden, denn jeder ist, isst und denkt ein kleines Bisschen anders.
    Also mach dir ein schönes Frühlingswochenende!

    LG Isa

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    1. Danke für dein Feedback. Er sollte auf jeden Fall als „Animateur“ dienen. Seine Leistungen sind zwar von den meisten nicht zu erreichen, aber darum soll es ja auch nicht gehen. Wenn er viele Menschen zum Laufen bringt ist das Zeil doch erreicht. Ihren eigenen Weg müssen sie dennoch finden. 🙂

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  3. Florian ist sicher einer, der viel mehr polarisieren würde, gäbe ihm seine Leistung nicht recht. Und das ist auch das, was mir an solchen Leuten gefällt, sie sind was sie sind, und stellen alles auf den Kopf. Es macht einfach mega Spaß, so etwas zu verfolgen und letztlich waren es Typen wie er, die Typen wie mich dazu motiviert haben, mit dem Laufen anzufangen. ✌️

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