Sportblog-Staffelstab

Hi

Staf­fel­stab, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Gebrauch: Leichtathletik

Worttrennung: Staf|fel|stab

Bedeutung: Stab aus Holz oder Metall, den beim Staffellauf ein Läufer dem nachfolgenden übergeben muss

Kurzform: Stab


Frederic hat den Staffelstab zwar nicht neu erfunden, ihn aber in eine moderne Form gebracht. In diesem Fall geht es nicht darum sich einen Stab aus Holz oder Metall weiterzureichen, sondern mehr über den Träger des imaginären Zepters zu erfahren. Der “Startläufer” war in diesem Fall der Erfinder höchstselbst. Seine Fragen und Antworten findet ihr HIER nochmal zu nachlesen. Er hat ihn an mich weitergereicht. Mit Freude und Stolz habe ich ihn getragen und werde ihn nun an einen anderen Träger weiterreichen. Wie es mir bei tragen ergangen ist und welche Antworten ich gegeben habe, dazu müsst ihr weiterlesen.

Der Fragebogen

Was ist deine primäre Sportart?

Meine primäre Sportart ist definitv das Laufen, auch wenn in meiner Brust zwei Herzen schlagen und ich den Kraftsport versuche so gut es geht nebenher zu betreiben. Gelegentliche Streitereien sind hier nicht ausgeschlossen.

Wie bist du zu diesem Sport gekommen?

Anfangs als Unterstützung zum Kraftsport beinhalteten meinen Einheiten eher HIIT, Treppenläufe und Bergsprints. Es machte mir aber zusehends mehr Spaß mich draussen länger und weiter zu bewegen.

Wie lang übst du diesen schon aus und wieso bist du dran geblieben?

Gelaufen bin ich schon in der Grundschule. Danach bin ich, mit einigen Pausen, immer wieder auf den Geschmack gekommen. Vor knapp 2 – 2,5 Jahren reifte in mir der Gedanken auf die Langstrecke zu wechseln und bin seither dabei geblieben. Laufen gibt mir eine gewisse Freiheit und hilft mir mit mir ins Reine zu kommen. Ich bin ausgeglichener und behaupte durch das Laufen ein anderer, eventuell sogar ein besserer Mensch geworden zu sein. Und wenn ich dann mal nicht laufen kann werde ich grantig und unausstehlich. Ich muss also dran bleiben 😉

Übst du noch andere Sportarten aus?

Ja, Kraftsport mit großer Leidenschaft und Hingabe. Auch wenn der, wie oben genannt, viel zu kurz kommt. Ich probiere mich hier mittlerweile auch gern mal in den Bereichen Cross-Fit und Freeletics.

Deine bisherige Bestleistung?

Den Marathon ohne Belessuren überstanden zu haben. Im Halbmarathon schon ziemlich nah an die Sub 01:45 herangelaufen zu sein.

Zeit

Was sind deine nächsten Ziele? Nenne bitte ein kurzfristiges und, wenn vorhanden, ein langfristiges Ziel.

Mein ganz kurzfristiges Ziel ist es, nach dieser langen Durststrecke mit Verletzung und kaum Kilometern endlich wieder ins Laufen zu kommen. Außderdem gebe ich die Hoffnung nicht auf doch noch in Berlin an den Start gehen zu können.

Langfristig gesehen werde ich alles daran setzen verletzungsfrei zu bleiben. Mein großer Traum ins es nach wie vor die Strecke zwischen meiner neuen Heimat (Leipzig) und meiner alten Heimat (Dresden/Freital) laufend und nonstop zurückzulegen.

Hast du ein besonderes Erlebnis, was dir im Gedächtnis geblieben ist?

Die Begleitung und der Streckensupport meiner Familie und enger Freunde beim Berlin-Marathon 2015. Die strahlenden Augen meines Sohnes und meiner Frau und die Anfeuerungen haben das Erlebnis erst zu dem gemacht das war.

Wie ernährst du dich? Fleischlich? Vegetarisch? Vegan? Nur Süßes? Und warum?

Ich ernähre mich komplett. Habe aber im Laufe der Zeit dem Fleisch immer mehr abgesagt. Wurst kommt bei mir gar nicht mehr auf den Tisch. Außerdem probiere ich mich gern mal an veganen Speisen, koche und backe hier auch gern. Ich bin interessiert an dieser Ernährungsform, kann mir aber momentan noch nicht vorstellen mich komplett so zu ernähren.

Supplementierst du etwas?

Nach dem Kraftsport Eiweiß und schnelle Kohlenhydrate in Form vom Maltodextrin und/oder Dextrose. Nach dem Laufen kommt es auf die Einheit an, dann aber selbe Mischung. Außerdem stehen Omega-3-Fettsäuren und Enzyme (Ananas und Papaya) auf dem Plan.

Hast du eine Buchempfehlung (und ein Zitat daraus)?

Jens Vieler – Der Wüstenläufer

Zitat:

Ein Zitat im speziellen ist mir nicht in Erinnerung geblieben. Es sind im allgemeinen seine Gedanken die er auf seiner “Reise” durch die Wüste mit sich trägt und welche Streiche der Kopf spielen kann.

…und als Leselektüre im Bereich Romane.

Tom McNab – Trans-Amerika

Grob zusammengefasst geht es in diesem Buch um eine Gruppe von Läufern die einmal quer durch Amerika läuft und auf ihrem Weg so einige Unwegsamkeiten und Probleme bewältigen müssen. Auch wenn dieser Roman Fiktion ist, findet man sich in vielen Passagen wieder.

Wo und wann läufst du am liebsten (gern auch mit Foto)?

Hier direkt vor meiner Tür liegt der Kulkwitzer See. Eine Seerunde sind knapp 7 km. Er bietet außerdem einen kleinen Wald in dem man sich ein wenig wie ein Trail-Runner fühlen kann. In den Morgenstunden bietet sich ein wundervolles Bild, wenn die Nebelschwaten vom Wasser aufsteigen und die Sonne sich ihren Weg erkämpft. Hier wechseln sich auch Schotter, Asphalt und Waldboden ab. Für Abwechslung ist also gesorgt. Aber auch in den Abendstunden tanzen hier die Farben der Natur im Einklang.

Läufst du allein oder in einer Laufgruppe?

Ich bin Allein-Läufer und liebe die Ruhe und die Zweisamkeit mit der Strecke. Trotzdem bin ich gelegentlichen Laufpartnern nicht abgeneigt. Allerdings kommt das fast nie vor. Laufgruppen finde ich eine klasse Sache. Es animiert und motivert die Menschen mehr für sich und den Körper zu tun.

Warum und seit wann bloggst du?

Begonnen mit dem bloggen bzw. angefangen den Blog zu formen habe ich Mitte 2015. Online ist dieser Blog im August des gleichen Jahres gegangen.

Ich schreibe weil es mir Spaß macht, ich die Dinge so nochmal erleben kann und die weniger schönen Momente kann ich durch das Schreiben besser verarbeiten. Und wenn meine Texte dann noch Anklang finden und andere dazu animiert mehr für sich und den Körper zu tun ist das Ziel mehr als erreicht.

Wen nominierst du, damit er/sie den Staffelstab weiter trägt?

Ich nominiere SEBASTIAN und gebe den Stab an ihn und seinen Blog „Sebastian rennt“ weiter, weil sein Lauf-Blog der erste war den ich regelmäßig und mit Begeisterung gelesen habe, immer noch lese und weil es einer meiner ersten Follower auf Twitter war.

Möchtest du dem nächsten nominierten noch eine persönliche Frage stellen?

Die Frage von Frederic an mich:

Wie man auf deinem Blog erfährt, kommst du aus der ehemaligen „Deutschen Demokratischen Republik“. Inwiefern denkst du hat dich deine Kindheit anders geprägt, als den typischen Wessi?

Ich denke nicht, dass mich meine Kindheit in der “DDR” großartig geprägt hat. Ich war wohl einfach noch zu jung um das alles zu begreifen (10 Jahre als die Wende kam), aber ich weiß wo meine Wurzel herkommen und fühle mich meiner Heimat sehr verbunden. Ich fühle mich nicht als „Ossi“ und hatte auch nie das Gefühl irgendwo als “Ossi” abgestempelt wurden zu sein. Auch in meiner Zeit im Ländle (Bad Waldsee) bin ich mit offenen Armen und ohne Vorurteile empfangen und aufgenommen wurden.

Meine Frage an Sebastian.

Was denkst du wie dich der Sport beeinflußt und zu einem anderen Menschen macht bzw. wie hat er dich verändert?

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11 Kommentare zu „Sportblog-Staffelstab“

  1. Sehr sehr schön. 😊👍
    Vielen Dank Eric für den tollen Einblick. Ein paar Dinge kannte ich schon, einfach aufgrund deiner „Über mich“-Seite, beziehungsweise aufgrund des Kontakts auf Twitter. Aber der Staffelstab soll ja allgemeingültig sein.

    Herzlichen Dank für die schnelle Beantwortung der Fragen. Ich passe gleich mal den Link an. 😉😊

    Super Auswahl für den nächsten Staffelstabträger. 😊👊

    Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
    Frederic

    Gefällt 1 Person

    1. Ich danke dir für diese Idee. Wenn man über diverse soziale Medien in Kontakt steht sind manche Antworten nicht überraschend. Wir hoffen einfach das du nicht der einzige Leser bleiben wirst 😉 Grüße aus Leibzsch 🙂

      Gefällt mir

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